Mercedes S-Class W220 S55 AMG Limitierte Auflage Norev 1:18
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Specifications
- SKU
- 183812
- Brand
- Mercedes
- Manufacturer
- Norev
- Scale
- 1:18
- Material
- Druckguss
- Model Condition
- Neues Modell
- Body Type
- Limousine
- Era
- 2000s
- Vehicle Class
- Sport Limousinen
- Openable Parts
- Ja
- Packaging Condition
- Neu
- Model Type
- Straßenmodelle
About the Mercedes Mercedes S-Class W220 S55 AMG Limitierte Auflage Norev 1:18 by Norev
Der Mercedes S55 AMG der Baureihe W220 war 2003 einer der schnellsten viertürigen Pkw der Welt. Kein Rennsporttriebwerk, keine Exotik – sondern ein 5,5-Liter-V8 mit Kompressoraufladung, der 500 PS und 700 Newtonmeter in eine konservativ gezeichnete Großraumlimousine packte. Norev bildet diese Generation im Maßstab 1:18 als Diecast-Modellauto nach, das die Zurückhaltung der W220-Karosserie und die dezente AMG-Signatur gleichermaßen einfängt.
Norev-Diecast: Verarbeitung und Detailgrad
Norev, der französische Hersteller mit langjähriger Erfahrung in der Großserienfertigung von 1:18-Modellautos, setzt beim W220 S55 AMG auf Druckguss aus Zinklegierung mit öffnenden Türen und Motorhaube. Über dem V8-Motorraum zeigt sich eine vereinfachte Darstellung des Aggregats – für diese Preisklasse üblich und ehrlich positioniert. Die Lackierung in Schwarz oder Silber, typische Farbwahlen für die S-Klasse-Kundschaft der frühen 2000er-Jahre, ist gleichmäßig aufgetragen ohne Läufer oder Fehlstellen. Räder und Bremssättel sind farblich differenziert, die AMG-spezifischen Fünfspeichenräder erkennbar nachgebildet.
Im Vergleich zu AUTOart-Modellen im höheren Preissegment fehlt die letzte Präzision bei Spaltmaßen und Innenraumdetails. Gegenüber Maisto oder Bburago liegt Norev jedoch eine Stufe höher – in der Genauigkeit der Proportionen und der Konsistenz der Oberflächenbehandlung. Wer eine solide, bezahlbare Darstellung des S55 AMG für die Vitrine sucht, ohne den Aufpreis einer Resin-Kleinserie zahlen zu wollen, findet in diesem Modellauto ein überzeugendes Angebot.
W220 S55 AMG: Leistung unter bürgerlicher Hülle
Mercedes baute die W220 S-Klasse von 1998 bis 2005, und die AMG-Variante S55 wurde 2002 mit Kompressoraufladung grundlegend überarbeitet. Statt des bisherigen Saugmotors arbeitete nun ein Eaton-Roots-Kompressor, der die Leistung auf 500 PS hob und die Limousine auf unter fünf Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h brachte – abgeregelt bei 250 km/h, faktisch aber deutlich schneller. Dieser Ansatz – maximale Fahrleistungen in einer unauffälligen Karosserie – machte den S55 AMG zum Referenzfahrzeug seiner Klasse und zum direkten Konkurrenten von BMW M5 (E39) und Jaguar XJR.
In der Vitrine spricht der W220 eine andere Sprache als ein Ferrari oder ein DTM-Rennwagen. Er dokumentiert eine spezifische Ära der deutschen Automobilgeschichte: die frühen 2000er-Jahre, als AMG vom Tuner zum offiziellen Hochleistungsarm von Mercedes wurde und die S-Klasse zur Messlatte für Luxuslimousinen weltweit. Für Sammler, die eine thematische Reihe rund um AMG-Modelle oder W-Baureihen-Entwicklung aufbauen – vom W126 über den W140 bis zum W221 – schließt dieser W220 eine logische Lücke. Mit rund 25 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 besitzt die Limousine ausreichend physische Präsenz, um eigenständig zu wirken, fügt sich aber auch harmonisch in eine größere Vitrinenaufstellung ein.